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ich denke es ist oft so, dass menschen,... figmentation,2007.06.11, 16:42

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Das hast du aber schön geschrieben!... hererofrau,2007.06.11, 08:13

wish u were here

heute vor 9 jahren papa tod. trotz seine... figmentation,2007.06.11, 01:375 Kommentare

:)

Muss Marieblue zustimmen! Gefällt m... porcelain.heart,2007.06.09, 15:39

mal was andreas

coll verwirrt gegensetzlich menschlich... marieblue,2007.06.07, 23:56

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Montag, 11.06.2007, 01:37

heute vor 9 jahren papa tod. trotz seines krankheitsbildes war es damals für mich ein schock, dass er nicht wieder überlebt hat. wie er es zahllose male in seinem leben irgendwie geschafft hatte, zu überleben. die zufälle des lebens, die zufälle des todes.

die rolle des zufalls sieht man in ausnahmesituationen am meisten, ansonsten kommt es kaum ins blickfeld unserer sehr begrenzten vorstellungsfähigkeit. diese vorstellungsfähigkeit reicht höchstens aus, sich ein paar aliens vom mars vorzustellen, die in einer fliegenden untertasse dahergeflogen kommen, um ein paar menschen als exemplare zu entführen. wir können uns auch gut vorstellen, wie die toren der hölle sich im grunde öffnen, wir sehen gerade noch die flammen und gestalten, die darin aufgespießt und verschlungen werden. oder wie wir nach dem märtyrertod auf erden im himmel ewiges glück, umgeben von 72 jungfrauen geniessen werden.

ein klein wenig schwerer als was uns b-rate filme oder machtgierige propagandisten darstellen ist es, sich die millionenfachen - eigentlich unendlichen - variationen im leben alleine der menschen auf erden vorzustellen. die endlosen variationen entstehen hauptsächlich aus gegebenheiten, auf die wir teilweise einfluss haben (also zB entscheidungen, die wir selbst treffen), und aus gegebenheiten, auf die andere einfluss haben (also die entscheidungen anderer). natürlich spielt "die hand gottes" bzw. gegebenheiten, auf die wir keinen oder kaum einfluss haben können, auch eine rolle. aber die menschen haben es immer schon verstanden, derartige risiken zu minimieren, lassen wir das also raus. im "alltag" sind es eben solche trivialitäten wie unfälle und krankheiten, die liebe und freundschaften, karriere und einkommenserfolge, die durch zufallsvariationen entstehen.

vor 3 1/2 jahren verlor eine ehemalige arbeitskollegin von mir ihr bein. es musste abgesägt werden, da es unter einem auto zerschmettert wurde. wäre sie einige sekunden früher oder später am selben punkt am gehsteig gestanden - wäre sie noch aufs klo gegangen, bevor sie weg ist vom büro -, hätte sie heute noch - alle seitherigen zufallsgegebenheiten gleichgeblieben - ihr linkes bein noch, und könnte laufen und schwimmen und wandern und am strand liegen.

meine eltern trafen sich 1970 in einem café in der wiener innenstadt. mein vater saß darin, als meine mutter (als touristin in wien) und eine freundin hineinkamen. als er meine mutter sah, bat er sofort die damen, sich an seinem tisch zu setzen, da kein platz frei war. wenige monate später heirateten sie. durch diesen zufall (mum in wien, geht ins café), und durch die aus dem instinkt getriebene sofortige aktion papas (zu tisch einladen), schreibe ich hier. weiters schreibe ich hier nur aufgrund abertausenden anderer zufallsgegebenheiten, die seit diesem tag 1970 bis zu meiner geburt - und noch lange, lange zeit vor meiner geburt, vorgekommen sind. in die vergangenheit kann man das theoretisch bis hin zu adam und eva ziehen, aber um die vielfalt und wichtigkeit des zufallsprinzips aufzuzeigen, und vom erstaunen darüber mundtot gemacht zu werden, reicht das nächstgelegene vollkommen.

heute nach 9 jahren ist zufällig auch vatertag. ich wünschte, du wärest noch hier, bei uns. wir könnten lange reden, wie wir's immer gemacht haben. du könntest stolz auf mich sein, das warst du immer sehr gerne. mama vermisst dich auch, noch mehr als ich. es hat sie zwar zu vielem aufgerafft, seit du nicht mehr da warst, du weißt ja genau, sie war immer schon stark und entschlossen. aber es wäre schön, wenn sie sich wieder zurücklehnen könnte und dir ein wenig überlassen könnte von den sorgen und schwerern entscheidungen. eine sehr kleine familie ist noch kleiner geworden, da rückt man noch näher zusammen. trotz meines von dir und deines lebens beeinflussten athäismus, hoffe ich irgendwo noch auf eine wiedervereinigung im jenseits. die erinnerung ist wunderschön und ich werde ewig dankbar sein, aber ich bin ein mensch und bin gierig. ich will dich umarmen, dich riechen, dich hören, dir einen kuß auf deine weiche wange geben. ich liebe dich, papa, ich vermisse dich. dein pinguin.


Donnerstag, 07.06.2007, 23:51
here goes. was wird denn daraus? keine ahnung. ist ja nun mal so, dass das menschliche wesen im grunde dem narzismus erlegen ist. ichichichichichichichichichichich. die wenigsten von uns sind selbstlos. die wenigsten geben um zu geben, um dem anderen eine freude zu bereiten. die freude über die freude treibt uns. der stolz. der großwahn. die machtgier. die selbstsucht eben.

auch das schreiben ist auf narzismus zurück zu führen. wir halten von unsereins viel zu viel, statt zu erkennen, dass wir... kleine zecken sind. kleine zecken, die an dem blut saugensaugensaugensaugensaugen, bis wir ganz fett und verdreht und high sind. und irgendwann, sehr bald sogar im gesamtwandel der zeit, werden wir vom einem kindesdaumen zerquetscht. da knackst es kurz, und weg ist das licht. erloschen. vernichtet. für immer. kein himmel, keine hölle. kein gott, kein universum, kein big bang. nicht mal ein little bang. nur ein kurzes knacksen, so schlicht und lautlos und tagtäglich wie der fall einer kastanie.

180º

hier, im menschenleben auf erden, ist der big bang. hier ist das paradies. und die hölle. und der liebe gott. und der böse gott. wunder. katastrophen. liebehassfreudenleidengütegrausamkeit. genialität und idiotie und alles dazwischen. und noch viel mehr? ich dachte, da war gar nix.

73º

höre. und schaue über den spiegel hinaus aus dem fenster und sehe redrum.redrum.redrum. ich dreh mich weg vom spiegel, geh zum fenster, schließe es. hear no evil. ziehe die vorhänge zu. see no evil. dunkelheit. eingeschlossenheit. sicherheit. alles ist wieder gut. und alles wird gut sein. mir geht es sehr gut.

360º

oh nein, nicht schon wieder! lass mich doch in ruh. ich kann nicht mehr. und mag nicht mehr. es ist mir wurscht. dratsabgnikcufuoyootemredrum.